Wir haben lange daran geglaubt, dass es in Berlin möglich sein muss, eine Kurzzeitwohneinrichtung für pflegebedürftige junge Menschen mit Behinderungen zu schaffen.
Wir hatten ein Konzept, ein Haus, einen möglichen Partner als Träger und vor allem die Energie und den Willen, dieses Vorhaben voranzubringen.
Wir haben mit vielen Menschen gesprochen, Erfahrungen gesammelt, Gespräche geführt und uns mit großem Engagement für die Realisierung eingesetzt.
Leider müssen wir heute feststellen, dass unsere Hoffnung auf die Umsetzung dieses Vorhabens in Berlin vorerst verloren gegangen ist. Obwohl der Berliner Senat in seinem Koalitionsvertrag von 2023 eine klare Zusage für ein Kurzzeitwohnen abgegeben hatte, hat er uns in der Praxis nicht unterstützt, sondern eher Steine in den Weg gelegt.
Es ist für uns sehr bedauerlich, dass es trotz des anerkannten Bedarfs und unserer langjährigen Bemühungen bislang nicht gelungen ist, die notwendigen politischen und strukturellen Voraussetzungen für die Schließung dieser Versorgungslücke zu schaffen.
Mit großem Bedauern setzen wir daher unser Engagement für die Realisierung eines einePause-Hauses bis auf Weiteres aus!!!
Dieser Schritt fällt uns nicht leicht. Hinter diesem Vorhaben stehen viele Jahre Arbeit, zahlreiche Gespräche und die Hoffnung, Familien mit pflegebedürftigen jungen Menschen mit Behinderungen eine dringend benötigte Entlastungs- und Unterstützungsmöglichkeit zu bieten.
Wenn Sie weiterhin Fragen zu unserem Konzept oder zu unserem Engagement für das Kurzzeitwohnen haben, können Sie uns gerne unter der Telefonnummer 0173 1941973 erreichen.
Andere Tätigkeiten unseres Vereins, wie beispielsweise unsere Selbsthilfegruppe, Teilhabe für junge Menschen mit Behinderungen in unserer Stadt bleiben bis auf Weiteres bestehen.
Mit herzlichen Grüßen
Ieva Berzina-Hersel und das Team von einePause e.V.
22.09.2026